Medizinisch interessante Indolalkaloide in (Zauber) Pilzen – Referat von Dr. Jochen Gartz – Entheovision 4

Videothumbnail zu Medizinisch Interessante Indolalkaloide in Pilzen - Referat von Dr. Jochen Gartz - Entheovision 4 Medienprojekt PSI-TV präsentiert eine Dokumentation des Referats: „Medizinisch interessante Indolalkaloide In Pilzen – Bildung, Stabilität Und Zersetzung“ mit Dr. Jochen Gartz auf dem Entheovision Kongress 2007. Anschliessend geht Jochen Gartz auf Fragen aus dem Publikum ein. Länge: 47 Minuten.

Um Wirkstoffänderungen in indolhaltigen Pilzen zu verdeutlichen gehören Beobachtungen zur unterschiedlichen Blauung der einzelnen Pilzarten zu Vortrag wie Enzyme, die sowohl bei der Synthesen als auch bei der Zersetzungen bei Trocknung, Verarbeitung und beim Altern der Pilze induzieren.

Einige Tausend kompliziert und auch einfacher gebaute Indolalkaloide sind in Pflanzen und Pilzen nachweisbar. In letzteren kommen ungewöhnliche Strukturen vor, die nicht im eigentlichen Pflanzenreich gebildet werden. Ausgehend von 25 Jahren eigener mykologischer und analytisch-chemischer Forschung stellt der Autor die Gruppe der in 4-Stellung des Indolgerüsts substituierten Tryptamine mit den typischen Vertretern Psilocybin, Baeocystin, Psilocin und Aeruginascin vor. Von besonderem Interesse dabei ist die Bildung der Indolalkaloide in den Pilzen und den dazu gehörenden Mycelien sowie deren Stabilität in Herbariumsexemplaren, in den Analyselösungen sowie in den Frischpilzen, von denen drei Arten in Holland im Handel sind. In dieser Darstellung spielen die Beobachtungen zur unterschiedlichen Blauung der einzelnen Pilzarten ebenso eine Rolle wie das Vorhandensein von Enzymen, die sowohl die Synthesen der Wirkstoffe aus der Aminosäure Tryptophan als auch die Zersetzungen bei Trocknung, Verarbeitung und beim Altern der Pilze induzieren. Abschließend können Fragen aus allen Gebieten, die diese Wirkstoffklasse betreffen, gestellt werden, so auch aus Pharmakologie, gesetzlicher Einordnung sowie aus der Geschichte und Ethnopharmakologie.

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Wir haben hier verschiedene Formate zur Verfügung gestellt:

Über den Referenten

Dr. Jochen Gartz , geboren 1953 in Mansfeld studierte Chemie, war danach im Hochschulbereich als wissenschaftlicher Assistent tätig. Dr. Gartz betrieb Industrieforschung (Synthese und Analyse von Arzneistoffen) und wandte sich Anfang der 80er Jahre, inspiriert durch mehrere ungewollte psychotrope Intoxikationen im Berliner Raum, dem Studium von Inhaltsstoffen höherer Pilze zu. Mit mehr als 100 Veröffentlichungen zu Biochemie und Mycologie verschiedener Pilzarten und anderer Bücher, ist Dr. Gartz einer der wesentlichen Forscher auf dem Gebiet natürlicher Halluzinogene.

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