Die Geschichte des Amphetamins – Speed, Referat von Hans-Christian Dany

Foto von Hans Christian Dany, referiert über die Geschichte des Amphetamins (Speed)Medienprojekt PSI-TV präsentiert eine Dokumentation eines Referats über Amphetamin (Speed) von Hans Christian Dany im Jahre 2008. Anhand seines Buches „Speed – Eine Gesellschaft auf Droge“ zeigt er die Geschichte und Verwendung der Substanz auf. Eine Aufzeichnung im Kunsthaus Dresden im September 2008.

Über den Referenten

Hans-Christian Dany ist Künstler, Autor, Kurator, Berater und Lebt in Hamburg. Studium der Freien Kunst an der HfbK Hamburg. Zahlreiche Veröffentlichungen in Büchern, Katalogen und internationalen Zeitschriften. Regelmäßige Ausstellungsbeteiligungen. Gründer und Mitherausgeber verschiedener Zeitschriften. Längere Auslandsaufenthalte in Rio de Janeiro und in Brüssel, Tätigkeit als Gastdozent an mehreren Kunsthochschulen und Akademien. Einzelausstellung in der Hamburger Kunsthalle.

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Hintergrundinformationen zu Amphetamin

Bild der chemischen Strukturformel des Amphetamins, SpeedAmphetamin (alpha-Methylphenethylamin, auch Phenylisopropylamin oder „Speed“) ist eine synthetische stimulierende Droge. Das Amphetamin ist die Stammverbindung der gleichnamigen Strukturklasse, der eine Vielzahl psychotroper Substanzen angehört. Unter anderem MDMA (Ecstasy) oder das in der Natur vorkommende Ephedrin. Es ist ein indirektes Sympathomimetikum und hat somit eine anregende Wirkung auf das Zentralnervensystem. Aufgrund seiner stimulierenden und euphorisierenden Wirkung wird Amphetamin als Rauschmittel eingesetzt. Der Handel und Besitz von Amphetamin ohne Erlaubnis ist in den meisten europäischen Ländern, u.a. in Deutschland strafbar. Illegal wird es meist unter den Namen Speed und Pep angeboten. (Wikipedia)

Überblick

Die Erstsynthese des Amphetamins gelang 1887 dem rumänischen Chemiker Lazăr Edeleanu an der Berliner Universität. 1927 prägte der US-amerikanische Chemiker Gordon Alles den Namen Amphetamin, sich ableitend aus der heute veralteten chemischen Bezeichnung alpha-Methylphenethylamin. Es zählt zu den Weckaminen (Amine mit „aufweckender“ Wirkung).
Ursprünglich als Bronchospasmolytikum und zur Gewichtskontrolle verwendet, wird es heute aufgrund des Suchtpotenziales sowie anderer Nebenwirkungen medizinisch nur noch zur Behandlung der Narkolepsie und der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADS/ADHS) eingesetzt, aber vor allem in den USA steigt die Zahl der Verschreibungen von Amphetamin in Form des Fertigpräparats Adderall® seit Jahren stetig an. In Deutschland, sowie den meisten anderen Ländern werden bei diesen Indikationen allerdings andere, wirkungsähnliche Medikamente bevorzugt: bei ADS das Methylphenidat, bei der Narkolepsie Modafinil. Als Appetitzügler war das Amphetaminderivat Fenfluramin seit den 1960er-Jahren in Gebrauch, es wurde 1997 aufgrund von Nebenwirkungen, die in seltenen Fällen lebensbedrohlich sein können, vom Markt genommen. Amphetamin wird auch als Dopingmittel gebraucht.
Als Rauschmittel ist Amphetamin aufgrund seiner Wirkungen wie Unterdrückung von Müdigkeit oder der Steigerung des Selbstbewusstseins vor allem in der Partyszene verbreitet.

Rechtsstatus des Amphetamins

In der Bundesrepublik Deutschland ist Amphetamin im BtMG aufgeführt: in Form des Racemats oder des Dextroamphetamins in Anlage III (verschreibungsfähig), als Levoamphetamin in Anlage II (nicht verschreibungsfähig; siehe auch BtMVV). Handel und Besitz ohne Rezept oder Genehmigung sind strafbar. In den USA ist Amphetamin erfasst in Schedule II des Controlled Substances Act, was den Besitz und Handel ohne Rezept oder Genehmigung unter Strafe stellt. Es ist dort zugelassen für die Indikationen Narkolepsie und ADS.

Weblinks

Hinweise auf diesen Artikel

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3 Kommentare zu Die Geschichte des Amphetamins – Speed, Referat von Hans-Christian Dany

  1. Pingback: Die Geschichte des Speed, Amphetamins bei PSI-TV erschienen

  2. der gelegenheitskonsument :-D sagt:

    Ein äußerst informatives Referat, der Referent scheint seine Arbeit echt mit Herzblut und großem Interesse nachzugehen.
    Mir kommt es lustigerweise einw enig so vor als stünder er selbst unter den Einfluss von Amphetamin.Falls nicht ein großes Kompliment an den Hernn Hans-Christian Dany für seinen makelosen Redefluss und den Elan und die Lebendigkeit seines Referats.
    Spezielle Grafiken und Videodarstellungen bestimmter chemischer Prozesse im Gehirn würden dieses Lobenswerte Referat perfektionieren.

  3. I.C.Wiener sagt:

    Das sieht so aus, als wenn der Enorme Teller hat
    Oder jedenfalls ziemlich Dunkle augen xD
    Achtet mal nur auf sein Verhalten xD da is doch was schief :D
    Mit rechten dingen gehts da aber nicht zu ;D oder hat nicht den Anschein xDD

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